Unser Werkstattrat

Das Mitbestimmungsorgan der Werkstatt-Beschäftigten

Die Beschäftigten unserer Werkstatt werden gemäß § 139 SGB IX durch einen Werkstattrat vertreten. Der Werkstattrat wird direkt durch die Beschäftigten im Arbeitsbereich gewählt. Er besteht aus mindestens 3 Mitgliedern. Wählbar sind alle Beschäftigten des Arbeitsbereiches der Werkstatt, die länger als sechs Monate in der Werkstatt beschäftigt sind.

In jeder Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) werden von den Beschäftigten ein Werkstattrat und eine Frauenbeauftragte gewählt. Sie vertreten die Interessen der Beschäftigten gegenüber der Werkstattleitung und unterstützen bei Fragen am Arbeitsplatz.

Die Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte für Beschäftigte in der Werkstatt regelt die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung (WMVO).

Werkstattrat

Der Werkstattrat prüft, ob die Gesetze und Regeln, die für die Beschäftigten gelten, eingehalten werden. In vielen Bereichen hat er Mitspracherechte.

Beispiele dafür sind:

  • Werkstattordnung
  • Arbeits- und Pausenzeiten
  • Entgelt- und Urlaubsfragen
  • Neu-, Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen
  • Gesundheits- und Arbeitsschutz
  • Verpflegungsangebote
  • Feste, Ausflüge und andere Aktivitäten


Bei der täglichen Arbeit wird der Werkstattrat von einer Vertrauensperson aus dem Fachpersonal unterstützt, die er selbst ausgewählt hat.

  • Frau Dana Debie
  • Frau Regina Drasdo
  • Frau Katharina Fust
  • Frau Andrea Ostlender
  • Frau Tanja Wilms
  • Herr Stephan Bergstein
  • Herr Kai-Jens Fiedler
  • Herr Carsten
  • Dennis Kirch
  • Herr Marcel Marsha
  • Herr Oskar Mellmann
  • Frau Martina Biedermann
  • Frau Dominique Maria Handels
  • Frau Lena Maria Voerste


Die Geschäftsführung freut sich sehr darüber, dass so viele unserer Beschäftigten Interesse an der Mitbestimmung in der Werkstatt haben und wünscht allen Beteiligten einen guten Wahlverlauf.

Unsere Frauenbeauftragte

Erstmalig wurde in der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung, Fassung 2017, eine Frauenbeauftragte gefordert. Werkstattrat und Frauenbeauftragte stimmen sich in ihrer Arbeit ab.

Die Frauenbeauftragte vertritt die Interessen der in der Werkstatt beschäftigten Frauen gegenüber der Werkstattleitung, insbesondere in den Bereichen:

  • Gleichstellung von Frauen und Männern
  • Vereinbarkeit von Familie und Beschäftigung
  • Schutz vor körperlicher, sexueller und psychischer Belästigung oder Gewalt


Bei der täglichen Arbeit wird die Frauenbeauftragte von einer Vertrauensperson aus dem Fachpersonal unterstützt, die sie selbst ausgewählt hat.

Die Frauenbeauftragte ist Vertrauensperson für die Frauen.

• Die Frauenbeauftragte hat beide Ohren für Frauen und ihre Probleme.
• Sie bemüht sich um die richtige Unterstützung.

Die Aufgaben der Frauenbeauftragten

Die Frauenbeauftragte setzt sich für die Mitarbeiterinnen auf der Arbeit ein.

Sie macht sich stark für ihre Kolleginnen.
• Frauen sollen die gleichen Rechte haben wie Männer.
• Arbeit und eine Familie  haben, sollte zusammen möglich sein.
• Es darf keine Gewalt gegen Frauen geben.

• Keine körperliche Gewalt
• Keine sexuelle Gewalt
• Keine seelische Gewalt

Schweigepflicht

Die Frauenbeauftragte hat darüber Schweigepflicht

• Was Werkstattbeschäftigte der Frauenbeauftragten erzählen.
• Betriebsgeheimnisse aus der Werkstatt.
• Geschäftsgeheimnisse aus der Werkstatt.

Ausnahme:
Mit bestimmten Personen darf die Frauenbeauftragte über alles reden.
• Mit der Vertrauensperson (Jennifer Nagelschmidt)
• Mit der Vermittlungsstelle

Jede Frauenbeauftragte hat  eine Vertrauensperson mit der sie sich beraten darf.

Die Vertrauensperson hat die gleiche Schweigepflicht.

Für Streitfälle mit der Werkstattleitung gibt es eine Vermittlungsstelle.

Eure Frauenbeauftragte stellt sich vor:

Die Frauenbeauftragte hat ihr eigenes Büro:

Prodia Kolping WfbM gGmbH
-Frauenbeauftragte-
Tanja Wilms
Philipsstr.8
52068 Aachen

Per Post können sie mich erreichen:
Postfach 500162
52085 Aachen

Per E-Mail können Sie mich erreichen:
frauenbeauftragte@prodia-wfbm.de

Telefonisch können Sie mich erreichen:
0241 927881373

In dringenden Fällen bin ich für Sie da.

In der Werkstatt bin ich ansprechbar.

Zusammenarbeit mit der Werkstatt

Mit der Werkstattleitung:
Die Frauenbeauftragte und die Werkstattleitung treffen sich einmal im Monat zum gemeinsamen Gespräch.

Mit der Vertrauensperson:
Die Vertrauensperson arbeitet mit der Frauenbeauftragten zusammen.

Rechte, Pflichten und Ehrenamt

Amtszeit
Die Amtszeit der  Frauenbeauftragten dauert 4 Jahre.

Fortbildungen
Die Frauenbeauftragte soll immer wieder an Fortbildungen teilnehmen.

Ehrenamt
Das Amt der  Frauenbeauftragten ist  ehrenamtlich.

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