Arbeitsbereiche der Werkstatt

Wer wir sind & Was wir tun

Prodia ist eine Einrichtung des Kolpingwerkes für Erwachsene mit psychischer Behinderung, die auf dem allgemeinen  Arbeitsmarkt nicht, noch nicht oder nicht mehr erwerbsfähig sind.

Der gesellschaftliche Auftrag unserer Einrichtung ist zum einen Stabilisierung und  Ausbau der Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter/innen (Beschäftigten) und zum anderen die dauerhafte Sicherung einer beruflichen Tätigkeit.
Das Einzugsgebiet umfasst die Stadt und den Südkreis Aachen.

Prodia  Kolping Werkstatt für  behinderte Menschen  gemeinnützige GmbH ist eine anerkannte Behindertenwerkstatt nach § 225 SGB IX und AZAV  zertifiziert. Unsere Arbeit kann somit die Ausgleichsabgabe  eines Unternehmens mindern.

Arbeitsplätze in der Werkstatt

Wenn nach dem Berufsbildungsbereich eine Vermittlung in einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (noch) nicht möglich ist, kann eine Anstellung im Arbeitsbereich der Werkstatt erfolgen. Die behinderten Beschäftigten erhalten einen Werkstattvertrag und ein monatliches Entgelt. Außerdem sind sie über die Werkstatt kranken-, pflege-, unfall- und rentenversichert.

Die Arbeitsplätze im Arbeitsbereich sind individuell gestaltet und den Bedürfnissen, Interessen und Neigungen der Beschäftigten angepasst. Die Tätigkeitsfelder reichen von Montage- und Verpackungsarbeiten, über Garten- und Landschaftsbau, bis hin zu EDV-Dienstleistungen. Hier geht es zu unseren Arbeitsfeldern.

Wir stellen Eigenprodukte (z.B. handgewebte Tücher, Möbel, Holz- und Kreativprodukte) her und bieten Dienstleistungen an. Hier geht es zu unseren Produkten und Dienstleistungen.

Auch im Arbeitsbereich der WfbM werden die Leistungsfähigkeit und die Persönlichkeit der Beschäftigten sowie der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert. Die Beschäftigten können regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen.

Ziel der Weiterbildungen ist es, die persönlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten der Beschäftigten zu erweitern.

Ihre individuellen Teilhabewünsche werden mit Ihnen besprochen und in Form einer Teilhabeplanung festgehalten.

Wenn ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz außerhalb der Werkstatt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden wird, ist ein Wechsel jederzeit möglich. Außerdem vermitteln wir in betriebsintegrierte Arbeitsplätze, Praktika oder (Inklusions-)betriebe.

Falls das Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt behinderungsbedingt oder betriebsbedingt beendet wird, kann man in der Regel wieder in die WfbM zurückkehren. Der Landschaftsverband Rheinland ermöglicht nach einer Ausgliederung aus der Werkstatt beispielsweise derzeit eine fünfjährige Rückkehrgarantie in die WfbM.